Die weibliche Fruchtbarkeit

Ein Mädchen kommt bei der Geburt mit einer fixen Anzahl an unreifen Eizellen (ca. zwei Millionen) auf die Welt. Nach der Geburt können keine neuen Eizellen mehr produziert werden, und der Vorrat verringert sich, je älter eine Frau wird. Zu Beginn der Pubertät sind es noch ungefähr 200‘000 Eizellen. Normalerweise wird jeden Monat eine Eizelle aus einem der beiden Eierstöcke abgegeben (=Ovulation) und wandert in die Gebärmutter (Uterus). Die Frau wird schwanger, wenn die Eizelle durch ein Sperma befruchtet wird und sich in der Gebärmutter einnistet.

Quelle: www.myoncofertility.org

Krebs und Fruchtbarkeit

Muss man sich einer Krebstherapie unterziehen, so kann sich dies auf die Fruchtbarkeit auswirken. Zum einen kann der Vorrat an Eizellen in den Eierstöcken so weit verringert werden, dass er noch vor der natürlichen Menopause (im Durchschnitt ca. mit 52 Jahren) aufgebraucht ist. Gewisse Krebstherapien unterdrücken zudem die Funktion der Eierstöcke, was zur Folge hat, dass Sie (vorübergehend) unfruchtbar werden. Wenn Sie planen oder sich die Möglichkeit offen halten wollen, später schwanger zu werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die die Fruchtbarkeit zu erhalten. Diese werden Ihnen unter Methoden & Alternativen vorgestellt. 

Körperliche und emotionale Aspekte

Fruchtbarkeitserhaltende Behandlungen haben Auswirkungen auf Ihren Körper und können auch emotional viel auslösen. Die zusätzlichen Untersuchungen (z.B. Bluttests) können als belastend erlebt werden. Die Wirkung von verabreichten Hormonen, aber auch die Unsicherheit bezüglich des Erfolges der Behandlung können einen Einfluss auf Ihre Stimmung und Ihr Befinden haben. 

Notizen & Fragen

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